Einsatzkräfte der Landespolizei, Feuerwehr und Bundespolizei suchten den kilometerlangen Gleisbereich fußläufig und mittels zweier Drohnen großflächig, jedoch ohne Ergebnis ab. Bei einer genaueren Überprüfung der Schienenanlage an der Bahnüberquerung konnten die Beamten anschließend Steinmehl auf den Gleisköpfen feststellen. Nach aktuellen Erkenntnissen haben unbekannte Personen die Steine vorsätzlich auf die Gleise gelegt. An der S-Bahn entstanden beim Überrollen mehrere Schäden an den Radreifen. Der Zug musste rund 1 ½ Stunden später nach Abschluss der Maßnahmen und Freigabe der Strecke am Zugendhalt in Hannover ausgesetzt und untersucht werden. Die rund 150 Reisenden blieben unverletzt. Es entstanden erhebliche Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.
Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Die Ermittlungen zur Schadenshöhe dauern an.
Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zu verdächtigen Personen geben können, sich an die Bundespolizeiinspektion Hannover unter 0511/303650 zu wenden.
Die Bundespolizei warnt vor dem Auflegen von Gegenständen auf den Gleisen. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen ist jede Aktion potenziell lebensgefährlich und kann unter Umständen auch zu zivilrechtlichen Schadenansprüchen führen. Darüber hinaus ist die Geschwindigkeit von herannahenden Zügen oft nur sehr schwer einzuschätzen. Selbst beim Erkennen durch den Lokführer ist der Bremsweg in der Regel mehrere hundert oder mehrere tausend Meter lang.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Hannover
Robert Dvorak
Tel. 0174/610 5431
E-Mail: robert.dvorak@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
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